Carboblender - High Gravity Blending & Karbonisierung
Der CarboBlender kombiniert High Gravity Blending (HGB) und Karbonisierung in einem Prozessschritt. High Gravity Bier wird mit entgastem Wasser gemischt, um den gewünschten finalen Stammwürze- und/oder Alkoholgehalt einzustellen – und anschließend inline mit CO₂ karbonisiert.
Nutzen in der Brauerei
Wenn das Mischen und die Karbonisierung direkt vor den BBTs oder sogar vor dem Füller stattfinden, steigt die Flexibilität in der Produktion deutlich. Unterschiedliche Biere (Marken) können aus demselben Mutterbier hergestellt werden – ideal, um schnell auf wechselnde Marktanforderungen zu reagieren.
So funktioniert High Gravity Blending
Für HGB wird Würze mit hohem Extraktgehalt hergestellt.
Während der Fermentation entsteht daraus ein Bier mit höherem Stammwürze- und Alkoholgehalt.
Später im Prozess wird dieses High Gravity Bier mit entgastem Wasser gemischt, bis der gewünschte Endwert erreicht ist.
Karbonisierung im CarboBlender
Für die Karbonisierung nutzt der CarboBlender einen speziell ausgelegten Vortex-Venturi-Injektor. Dieser speist Kohlendioxid als sehr viele, sehr kleine Bläschen direkt in den Produktstrom ein. Durch hohen Druck und turbulente Strömung löst sich das CO₂ vollständig und homogen in sehr kurzer Zeit.
Regelung & Prozesskontrolle
Am Ende der Lösungsstrecke sitzt ein Regelventil, das den Druck im System konstant und oberhalb des Sättigungsdrucks hält. Durchflüsse sowie der Gehalt an Stammwürze und Alkohol werden permanent überwacht und über eine hochpräzise Verhältnisregelung angepasst. Dafür ist die Anlage mit hochgenauen Durchflussmessern und Inline-Sensoren von Centec ausgestattet.
Highlights
Hochpräzise Inline-Sensorik zur Prozesskontrolle
Spezifisch ausgelegter Vortex-Venturi-Injektor zur Gaseinspeisung
Kundenspezifisches, modulares Design mit Standard PLC
Rahmenmontiert für einfache Installation und Inbetriebnahme
Hygienische Ausführung und volle CIP-Fähigkeit
Anwendung
Carboblending kombiniert High Gravity Blending (HGB) und Karbonisierung in einem Prozessschritt. Das Verfahren ermöglicht, verschiedene Biere (Marken) aus einem oder wenigen Mutterbieren herzustellen. Dadurch erhöht sich die Produktivität der Brauerei bei vergleichsweise kleiner Sudhauskapazität und geringer Anzahl von Gärtanks.
Technische Daten
Kapazität: 2 – 2.000 hl/h
Dosierbereich Stammwürze: 7 – 20 °P
Dosiergenauigkeit Stammwürze: ± 0,05 °P
Dosierbereich Alkohol: 0 – 10 Vol. %
Dosiergenauigkeit Alkohol: ± 0,03 Vol. %
Dosierbereich CO₂: 0,5 – 10 g/l
Dosiergenauigkeit CO₂: ± 0,1 g/l (auf Nachfrage ± 0,05 g/l)
Material: gemäß Anforderungen (1.4301/AISI 304, 1.4404/AISI 316L, …)
Optionen (je nach Ausführung / projektspezifisch)
unterschiedliche Automatisierungsgrade
Fernwartungszugriff
in-line O₂/CO₂/Extrakt/Alkohol Messung
Nitrogenierung
Pasteurisierung
Puffertank
Kühlung
Kontakt
Für die projektspezifische Auslegung, Integration und ein Angebot nutzen Sie bitte das Kontaktformular am Seitenende.
Modulares Design & Erweiterungen
Blender – High Gravity Blending
Carbonator – Karbonisierung
DeGaS-Cold – Kolonnenwasserentgasung (kalt)
DGS – Membranwasserentgasung
Beer Monitor – Alkohol, Extrakt & Stammwürze

